Das Salton Sea in Kalifornien, einst als Wünderwerk gefeiert, ist nun eine Quelle für toxischen Staub, der gefährdete Gemeinden beeinträchtigt. Die medizinische Anthropologin Ann Cheney beschreibt die gesundheitlichen Folgen für Anwohner des schrumpfenden Sees.
Das Salton Sea liegt in Südkalifornien und schwindet zusehends, wodurch schädliche Substanzen enthaltende Sedimente des Seebettes freigelegt werden. Mit dem Schrumpfen des Sees trägt der Wind diesen Staub in nahegelegene Städte, was zu erheblichen Atemwegsproblemen und einer verminderten Lebensqualität für die Bewohner führt. Laut Live Science sprach die medizinische Anthropologin Ann Cheney über die schwere Belastung.
Cheney erklärt, dass die Situation besonders schlimm für illegale Einwanderer und andere marginalisierte Gruppen ist, denen oft der Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung oder Ressourcen zur Minderung der Auswirkungen des Staubs fehlt. „Es ist eine wirklich schlechte Lebensqualität“, sagte Cheney. Die Quelle gibt nicht an, wann diese Forschung durchgeführt wurde, betont jedoch die anhaltenden Auswirkungen auf die Gemeinden.
Das Salton Sea entstand durch einen versehentlichen Durchbruch des Colorado River im Jahr 1905 und wurde einst als Erholungsgebiet beworben. Jahrzehntelange landwirtschaftliche Abflüsse und Verdunstung haben jedoch zu erhöhter Salzkonzentration und sinkendem Wasserstand geführt, was die derzeitige Krise verschärft. Der Staub enthält Schadstoffe, die Atemwegserkrankungen, Augenreizungen und andere Gesundheitsprobleme verursachen können.
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