Die Spielergewerkschaft der Major League Baseball (MLBPA) hat ihre Ablehnung gegenüber vorgeschlagenen Änderungen am jährlichen MLB-Draft geäußert. Die Vorschläge, die von der Major League Baseball (MLB) vorgelegt wurden, würden die Struktur und die finanziellen Aspekte des Draft-Verfahrens erheblich verändern.
Die MLB schlug vor, den Draft von derzeit 20 Runden auf nur noch 12 zu reduzieren. Diese Reduzierung würde mit einer erheblichen Kürzung – über 150 Millionen Dollar – der Vertragsboni für Amateurspieler einhergehen. Darüber hinaus schlug die MLB vor, zu verhindern, dass Highschool-Spieler direkt am Draft teilnehmen können, und sie damit effektiv dazu zwingen, zuerst aufs College zu gehen.
Die MLBPA antwortete mit dem Aufruf zur Bewahrung des derzeitigen Systems. Sie bekundete jedoch auch ihre Offenheit für die Erweiterung der Möglichkeiten für jüngere Spieler, in den Profibereich einzusteigen. Die Organisation ist davon überzeugt, dass die Beibehaltung der bestehenden Struktur bei gleichzeitiger Förderung des Zugangs ein gerechterer Ansatz sei als die von der MLB vorgeschlagenen Änderungen.
Laut ESPN möchte die MLBPA das derzeitige Draft-Format und die Bonusstrukturen beibehalten, will aber „mehr Türen“ für Highschool-Spieler öffnen, um der Liga beizutreten. Im Bericht wurden keine weiteren Details zu spezifischen alternativen Vorschlägen der MLBPA genannt.
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