Die Muttergesellschaft der Formel 1, Liberty Media, hat eine Klage wegen Vorfällen beim Großen Preis von Las Vegas 2023 außergerichtlich für etwa 3 Millionen Dollar beigelegt. Die Klage wurde von Zuschauern eingereicht, die während der Eröffnungsnacht des Rennens Verbrennungen erlitten.
Die Vereinbarung beendet eine der problematischsten Episoden bei der Expansion der Formel 1 auf den amerikanischen Markt, so Yahoo Sports. Der Rechtsstreit betraf eine lose Kanalabdeckung auf der Strecke, die mehrere Autos beschädigte und zu Verzögerungen führte. Mehrere Zuschauer wurden Berichten zufolge durch Trümmerteile verletzt.
Trotz des Vergleichs räumt weder Liberty Media noch Las Vegas Grand Prix, Inc. ein Fehlverhalten ein. Sie haben sich lediglich entschieden, den Rechtsstreit beizulegen, anstatt ihn fortzusetzen. Die Quelle gibt an: „Sie sind einfach fertig mit dem Streiten darüber.“ Neun Minuten nach Rennbeginn fuhr Carlos Sainz Jr. mit seinem Ferrari über eine lose Kanalabdeckung, wodurch erhebliche Schäden entstanden und er zum Ausscheiden aus dem Rennen gezwungen wurde.
Die 3 Millionen Dollar werden an diejenigen verteilt, die im Rahmen der Sammelklage Ansprüche geltend gemacht haben. Mit dem Vergleich schließt sich das Buch für Liberty Media in Bezug auf diese spezielle rechtliche Herausforderung, während sie weiterhin bestrebt sind, die Popularität der Formel 1 in den Vereinigten Staaten zu steigern.
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