Die australische Internetbehörde hat rechtliche Schritte gegen die Messaging-Plattform Telegram eingeleitet und behauptet, das Unternehmen habe es versäumt, terroristisches Material von seinem Dienst zu entfernen. Die Maßnahme folgt auf Berichte über Videos, die terroristische Hinrichtungen und Massenschießereien zeigen und trotz Meldungen an die Behörden weiterhin auf Telegram zugänglich waren.
Die australische Regierung argumentiert, dass Telegram angemessene Maßnahmen gegen gemeldete pro-terroristische Inhalte nicht ergriffen habe. Konkret sagt Australien, dass Videos von terroristischen Hinrichtungen und Massenschießereien nach der Meldung an die Plattform nicht entfernt wurden. Dieser Schritt erfolgt einen Tag nachdem russische Behörden den Gründer von Telegram, Pavel Durov, beschuldigt haben, illegale Inhalte zu verbreiten – ein Vorwurf, den Telegram zurückweist.
Telegram reagierte auf die Vorwürfe mit der Erklärung, es werde die rechtlichen Schritte vor Gericht anfechten und die Behauptungen der australischen Internetbehörde ablehnen. Die BBC berichtet, dass Telegram jegliches Fehlverhalten bestreitet und beabsichtigt, sich gegen die Anschuldigungen zu verteidigen.
Von den untersuchten Quellen wurde nicht berichtet, dass rechtsgerichtete Medien über diese Geschichte berichten würden. Links- und linksliberale Quellen berichten konsequent über die von Australien eingeleitete rechtliche Herausforderung und konzentrieren sich auf das angebliche Versäumnis von Telegram, extremistische Inhalte zu entfernen. Der Kern der Auseinandersetzung liegt darin, ob Telegram ausreichend Maßnahmen ergriffen hat, um seine Plattform zu moderieren und die Verbreitung terroristischer Propaganda zu verhindern.
Das Ergebnis dieses Rechtsstreits könnte einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie Messaging-Plattformen für illegale Inhalte ihrer Nutzer zur Rechenschaft gezogen werden. Es wirft auch Fragen nach dem Gleichgewicht zwischen Meinungsfreiheit, Online-Sicherheit und den Verantwortlichkeiten von Social-Media-Unternehmen im Kampf gegen den Terrorismus auf.
Wir bewerten keine Wahrheit. Wir entfernen den Spin und zeigen Ihnen, welche Perspektiven die Geschichte abgedeckt haben. Sie entscheiden.
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